checklisteJe komplexer die IT Infrastruktur wird, desto höher und intransparenter werden auch meist die Kosten. Zeit also, die Kosten mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zeit für eine Kostenanalyse. Und damit der Zeitpunkt, jedes einzelne Puzzle der Infrastruktur und Konzepte umzudrehen und zu bewerten. Mit jedem neuen Projekt wird die Landschaft der Server und Desktops verändert – doch selten geschieht eine Um- oder Restrukturierung der betrieblichen IT. So wachsen Komplexität und Kosten der IT Landschaft an, ohne dass ein echter Mehrwert generiert wird. Dabei ist der Hauptkostenfaktor nicht zwingend die Hardware-Anschaffung.

Eine umfangreiche Analyse und im Ergebnis die Optimierung der IT Infrastruktur sind messbar und quantifizierbar, denn die signifikante Kostensenkung zeigt den Erfolg des Reengineerings schnell an. Die IT-Infrastruktur wird dabei mit verschiedenen Zielen unter die Lupe genommen. Dabei geht es um::

  • Reduzierung der Hardwarekosten
  • Verringerung des Administrationsaufwand (Personalaufwand)
  • effizientere Nutzung der bestehenden Systeme
  • Geschäftsprozesse und IT Prozesse effektiv aufeinander abzustimmen
  • unternehmensweit die Mitarbeiterproduktivität durch einheitliche Informationen verbessern

Dies kann durch utnerschiedliche Optimierungs-Maßnahmen erreicht werden. Dies ist pauschal nicht zu beurteilen, da jede IT Infrastruktur individuelle Anforderungen und Kriterien erfüllen muss. Beispielhaft seien hier folgende Maßnahmen genannt

  • Virtualisierung der Desktop und Serverumgebung
  • Identifizieren und Beseitigen der “Schatten-IT”
  • Systemdokumentation
  • Notfallmanagement für Systemausfälle und Desaster Szenarien (Virenbefall, Cyberangriffe, Datendiebstahl, Systemabstürze, Hardwaredefekt,…)
  • Migration aller Systemumgebungen in ein einheitliches System und eine einheitliche Struktur
  • Patchmanagement & Inventarisierung
  • automatisiertes Monitoring zur frühzeitigen Störungserkennung und Beseitigung

die Bestandsaufnahme

Als erster Schritt steht vor einer Kostenanalyse und dem Konzept zur Optimierung eine Bestandsaufnahme und eine Bedarfsanalyse. Im Rahmen einer umfangreichen IT Dokumentation und der Inventarisierung der bestehenden IT Infrastruktur werden zunächst alle wichtigen Informationen und Daten gesammelt. Gleichzeitig gibt es Geschäftsprozess-Modelle, welche die Anforderungen an IT, Infrastruktur, Datenschutz, Datensicherung und dergleichen vorgeben. Damit wird für die Prozessoptimierung die Grundlage geschaffen. Besonders bei verteilten IT Systemen (Standortvernetzungen, In- und Ausland) können solche Informationen sehr komplex und umfangreich werden.

Projekt Neustrukturierung

Ebenso wie Business Processes im regelmäßigen Turnus reengineered (erneutert, überarbeitet) werden müssen, so ist auch die Optimierung einer IT-Infrastruktur ein wiederkehrender Prozess. Die Optimierung der IT-Infrastruktur spart Kosten für Hardware, Software, Administration, aber insbesondere auch im betrieblichen Ablauf, durch die optimierte Aufbereitung, Darstellung sowie die verbesserte Verfügbarkeit der betrieblichen Daten. Das System Life Cycle Management wird nach dem Rollout fortgeführt, um so ständig die wachsende und sich ändernde IT-Landschaft zu dokumentieren und zu optimieren. Die Optimierung von IT-Infrastrukturen generiert einen Mehrwert, der sich kurz- und langfristig in unternehmensweiten Kosteneinsparungen auszahlt.